Schüler entdecken Edward Hartwig

“Und wie hat er das hier gemacht?” Diese Frage hört man am Montag in der Stadtgalerie Neu-Isenburg häufig. Analoge Fotografie ist Neuland für die Gruppe Neuntklässler der ortsansässigen Goetheschule. Im Wahlunterricht bei Heike Fink beschäftigen sie sich mit digitaler Fotografie und Bildbearbeitung. In der Ausstellung “Edward Hartwig – Poetic Rebel”, durch die Frau Fink ihre Schüler führt, ist davon jedoch nichts zu sehen. Hartwig entwickelte seine Fotografien noch selbst in der Dunkelkammer. Und hier war er ein wahrer Virtuose. Künstlerische Grenzen oder Normen wollte er nicht anerkennen. Auf der Suche nach immer neuen Techniken oder Effekten konnte er die Zeit vergessen und Tage in seiner Dunkelkammer verbringen. Die Ergebnisse überraschten ihn oft selbst und spornten ihn zu immer neuen Experimenten an. Diese Leidenschaft findet sich in seinen Bildern wieder und ist in der Ausstellung in Neu-Isenburg zu spüren. Und so gab es für die Schüler hier viel zu entdecken. Schnell zeigte sich, dass Hartwig den vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Fotografie durch seinen Ideen- und Erfindungsreichtum in der Dunkelkammer in nichts nachsteht. So ließen sich durchaus auch Inspirationen für eigene Projekte gewinnen. Am Ende war man sich einig: “Ja, die Ausstellung hat uns sehr gefallen!”


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